Die Bérénice-Akademie
Der bedarf, sich fortzubilden

Mit dem Begleitprogramm – Bérénice-Factory für geflüchtete Künstler/-innen und der Durchführung von künstlerischen Workshops mit Flüchtlingen im Rahmen des Bérénice-Labels wurden viele methodische, ethische, juristische, künstlerische und soziologische Fragen aufgeworfen.

In den ersten Jahren des Projekts wurden diese Fragen während Partnertreffen thematisiert und im Rahmen von zwei grenzüberschreitenden Kolloquien in Trier (April 2018) und in Metz (September 2019) vertieft. Dies erlaubte den Künstlern/-innen sowie den Sozialarbeitern/-innen, ihren Bedarf an einem Erfahrungs- und Kompetenz-Austausch nachzukommen. Sie brauchten ebenfalls eine gegenseitige Fortbildung, um die verschiedenen Aktionen, die sie unterschiedlichen Adressatengruppen anbieten, besser erfassen und reflektieren zu können. In dieser Hinsicht werden 2020 in Eupen, Lüttich und Metz Fortbildungsseminare organisiert, die diesen Bedürfnissen entgegenkommen und den verschiedenen Partnern/-innen erlauben werden, langfristige Projekte zur sozialen Inklusion durch Kunst gemeinsam zu entwickeln.